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Wie heißt das neue Motto?
Seit August 2002 wird immer zum Ersten das „Motto des Monats“
verkündet. Wer jetzt den weißbärtigen chinesischen Weißen
mit erhobenem Zeigefinger erwartet liegt falsch. Wer glaubt jedes Mal
unendliche philosophische Traktate anhören zu müssen irrt
sich. Denn verschiedener können die mehr oder weniger bekannten
Aussprüche, die Zitate, die Redewendungen und die Gedanken kaum
sein.
Kein Wunder: Schließlich handelt es sich um Verfasser ganz gegensätzlicher
Couleur. Ob sich Sportler oder Schauspieler in die Liste der Politiker
und Philosophen einreihen. Ob sie Einfaches oder Tiefsinniges sagen,
zum Nachdenken stoßen sie allemal an. Und schwierig sind sie manchmal
auch – so dass sie kommentiert oder besprochen werden.
Verfasser, die sich weltenfern scheinen kommen so ins Gespräch,
wenn beim „Aufstellen“ für die meisten neue Zusammenhänge
sichtbar werden. Da geht´s von Erik Zabels Fahrradbremse zum konfuzianischen
Menschenideal, von Muhammad Ali´s „sting like a bee“
zu Schillers Lernmoral. So unterschiedlich die prägnanteren Sätze
der Herren aber auch sein mögen, sie befassen sich alle mit einem:
Dem Kampf.
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